Für die meisten Hersteller war die Computertomographie bisher etwas, das anderswo stattfindet – in einem speziellen Labor, das von einem Spezialisten betrieben wird und dessen Ergebnisse erst Stunden oder Tage später vorliegen. Leistungsstark, ja. Aber praktikabel in einer Produktionslinie? Selten.
COREX, entwickelt von Ready Metrology, basiert auf einer anderen Prämisse: Was wäre, wenn die industrielle CT-Prüfung schnell, einfach und kostengünstig genug wäre, um direkt in der Fertigung eingesetzt zu werden – und von jedem bedient werden könnte?
Hier sind drei konkrete Ansätze, die für Hersteller einen entscheidenden Unterschied machen.
Jede Formatänderung an einer Produktionslinie ist mit versteckten Kosten verbunden: der Zeit, die für die Qualitätsprüfung aufgewendet werden muss, bevor die Linie wieder mit voller Kapazität laufen kann. Wenn für die Prüfung Teile an ein Labor geschickt werden müssen, kann sich diese Wartezeit leicht auf eine Stunde oder mehr verlängern – und das bei jedem einzelnen Umbau.
Mit dem COREX können der erste, zweite und dritte Teil einer neuen Charge innerhalb weniger Minuten direkt vom Bediener in der Fertigung geprüft werden.
Es ist kein Labortechniker erforderlich.
Keine Warteschlange.
Die Prüfdauer beträgt bei Komponenten aus Gummi, Kunststoff und Kohlefaser 20 bis 30 Sekunden und bei dichteren Werkstoffen wie Aluminium, Magnesium und Titan 40 bis 50 Sekunden.
Die Produktionslinie läuft schneller wieder an, und Kleinserienfertigung – die in den Lieferketten der Automobil-, Medizin- und Luftfahrtindustrie immer häufiger anzutreffen ist – stellt kein Rentabilitätsproblem mehr dar.
Die herkömmliche Qualitätskontrolle erfolgt nachträglich: Die Teile werden nach der Fertigung geprüft, und Mängel werden erst entdeckt, wenn bereits Ausschuss entstanden ist.
COREX ändert diese Situation: Da das System schnell genug ist, um direkt in der Fertigung mit hoher Frequenz eingesetzt zu werden, ermöglicht es den Bedienern, Teile während der Produktion zu prüfen – und so Prozessabweichungen frühzeitig zu erkennen , bevor sie zu Ausschuss führen.
Die integrierte Software stellt die Ergebnisse in Form eines intuitiven, farbcodierten Histogramms dar. Die Bediener erkennen sofort, ob die gemessenen Parameter innerhalb der Toleranz liegen – und können den Prozess korrigieren, bevor auch nur ein einziges fehlerhaftes Teil die nächste Stufe erreicht.
So sieht eine fehlerfreie Fertigung in der Praxis aus: keine strengere Endkontrolle, sondern frühzeitigere, intelligentere Eingriffe.
In regulierten Branchen ist es ebenso wichtig, Qualität nachweisen zu können, wie sie zu erreichen.
Kunden aus der Automobil-, Luftfahrt- und Medizintechnikbranche erwarten zunehmend dokumentierte Nachweise – und nicht nur eine mündliche Zusicherung, dass die Teile einwandfrei sind.
Das COREX erstellt innerhalb von Sekunden detaillierte Qualitätsberichte direkt nach der Prüfung. Die integrierte Software verarbeitet die Ergebnisse sofort und lässt sich bei Bedarf in externe Berichtstools integrieren – so erhalten Unternehmen die Flexibilität, das System an bestehende Arbeitsabläufe anzupassen.
So oder so: Der Prozess ist schnell, dokumentiert und sorgt für eine Glaubwürdigkeit, für die früher ein eigenes Messlabor erforderlich war.
All dies wird durch die bewusste Entscheidung ermöglicht, die Bedienung für den Anwender zu vereinfachen.
Für COREX ist keine messtechnische Ausbildung erforderlich. Dank der benutzerfreundlichen Oberfläche, die mit nur einem Klick bedient werden kann, erhält jedes Teammitglied präzise und leicht verständliche Ergebnisse – was das System zudem widerstandsfähig gegenüber Personalfluktuation macht, einer der ständigen Herausforderungen in Produktionsumgebungen mit hohem Durchsatz.
Die Qualitätskontrolle ist seit langem ein Engpass.
COREX wurde entwickelt, um stattdessen einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.