Warum Hersteller von Zahnimplantaten CT-Scans in ihre Qualitätssicherung integrieren
Warum Hersteller von Zahnimplantaten CT-Scans in ihre Qualitätssicherung integrieren
Die Verbindung zwischen einem Zahnimplantat und seinem Aufbauteil ist der entscheidende Faktor für die Funktionsweise des Implantats nach dem Einsetzen: Sind der interne Sechskantanschluss, der Gewindeeingriff und der konische Sitz korrekt ausgeführt, bleibt die Baugruppe mechanisch stabil und gut abgedichtet.
Wenn man auch nur einen davon falsch macht, zeigen sich die Folgen später – in Form eines mechanischen Defekts oder eines Supportfalls, dessen Rückverfolgung auf eine maßliche Ursache kostspielig und zeitaufwendig ist.
Überprüfung der Verbindung unter den tatsächlichen Einsatzbedingungen
CoreX integriert diese Verbindung direkt in den Qualitätsprozess, und zwar am Implantat, das bereits vollständig mit seinem Abutment zusammengebaut ist – nicht nur an den beiden Komponenten, die vor dem Zusammenbau separat vermessen werden.
Bei einer kürzlich durchgeführten Scanserie eines vollständig montierten Implantat-Aufbau-Paares rekonstruierte das System die gesamte Innengeometrie als 3D-Datensatz und führte direkt daraus eine automatisierte Messroutine durch: Innendurchmesser, Sechskantbreite zwischen den Flanken auf zwei Referenzebenen, den Abstand zwischen den internen Referenzmerkmalen und den Sitzwinkel am Konus.
Jede Messung lieferte ein automatisches PASS/FAIL-Ergebnis im Vergleich zur Toleranz, einen statistischen Trend mit Cp/Cpk sowie einen exportierbaren PDF-Bericht – der direkt in die Qualitätsdokumentation übernommen werden konnte.
Was CoreX einer Produktionslinie bietet
- Prüfung im zusammengebauten Zustand: Stellen Sie sicher, dass die Verbindung am fertigen Bauteil innerhalb der Toleranz liegt, nicht nur bei den einzelnen Drehteilen.
- Vertraute 2D-Anzeige: Die Ergebnisse lassen sich Schnitt für Schnitt als 2D-Querschnitte betrachten – genau so, wie Ihr Qualitätsteam bereits ein Profil auswertet –, mit dem Unterschied, dass ein Schnitt an beliebiger Stelle innerhalb des Bauteils erstellt werden kann, auch durch ein Innengewinde hindurch.
- Automatisierte, wiederholbare Berichterstellung: Einmalige Einstellung von Sollwerten und Toleranzen, anschließend automatisierte Go/No-Go-Routinen mit SPC-Trendanalyse und sofortigen PDF-Berichten – keine manuelle Protokollierung pro Teil.
- Porositätserkennung im selben Scan: relevant für Hersteller, die zunehmend auf additiv gefertigte Titanimplantate setzen, bei denen interne Hohlräume sonst nur schwer zu erkennen sind.
- Selbst abgeschirmte Konstruktion für den Werkstatteinsatz: kein spezieller Röntgenraum und keine neue Abteilung, die um das System herum aufgebaut werden muss.
- Ergebnisse innerhalb weniger Minuten: Es ist nicht erforderlich, Teile zur Qualitätsprüfung an ein externes Labor zu schicken – CoreX lässt sich nahtlos in den internen Qualitätsprozess integrieren.
- Integrierte Mess- und Berichterstellungssoftware: Es ist keine separate, kostspielige Lizenz eines Drittanbieters erforderlich, um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können.
So konzipiert, dass es sich in einen bestehenden Qualitätsprozess einfügt
Die Toleranzen werden einmalig festgelegt, die Messroutinen laufen automatisch ab, und die Ergebnisse werden in einem übersichtlichen „Go/No-Go“-Format mit statistischen Trends ausgegeben, das direkt an die Qualitätssicherung weitergeleitet werden kann. Die Analysesoftware ist standardmäßig integriert, sodass kein separates, kostspieliges Drittanbieter-Paket erforderlich ist, um den vollen Funktionsumfang für Messungen und Berichterstellung zu nutzen.
Die Ergebnisse werden genauso ausgelesen, wie sie ein Qualitätsteam bereits heute auf optischen Messmaschinen ausliest: als 2D-Querschnitte, jeweils ein Schnitt nach dem anderen.
Die einzige Änderung besteht darin, dass nun an jeder beliebigen Stelle innerhalb der Baugruppe ein Schnitt erstellt werden kann, nicht nur dort, wo die Kamera den Bereich erfasst – auch direkt durch das Innengewinde hindurch.
Mit derselben Untersuchung lassen sich auch interne Porositäten im Metall selbst aufdecken – eine Überprüfung, die zunehmend an Bedeutung gewinnt, da immer mehr Implantathersteller auf additiv gefertigte Titanbauteile umsteigen, bei denen Hohlräume unter der Oberfläche einen echten inneren Defekt darstellen, der sonst nur sehr schwer zu erkennen ist.
Sieh es selbst
Hier ist nichts theoretisch: Jede der oben beschriebenen Messungen stammt aus einem einzigen Scan eines echten, montierten Implantats auf einem CoreX Micro.
Sind Sie neugierig, was eine CT-Untersuchung Ihrer eigenen Implantatkonstruktion zeigen würde? Fordern Sie eine Vorführung an und senden Sie uns ein Musterteil zu.
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Häufig gestellte Fragen
F: Was ist CoreX Shopfloor CT?
A: Der CoreX ist ein industrielles CT-Gerät von READY Metrology, das für den direkten Einsatz in der Fertigung konzipiert ist. Es zeichnet sich durch eine flache Lernkurve, eine schnelle Einrichtung und eine Software aus, die speziell für Bediener – und nicht für Messtechnik-Spezialisten – entwickelt wurde.
F: Wie werden die Messergebnisse in der CoreX 2D-Software angezeigt?
A: Die neue Benutzeroberfläche verwendet farblich gekennzeichnete Anzeigen neben jedem Messwert, sodass auf einen Blick erkennbar ist, welche Werte innerhalb der Toleranz liegen und welche nicht – ganz ohne Fachwissen.
F: Kann CoreX Produktionsabweichungen erkennen?
A: Ja. Mithilfe des integrierten Trenddiagramms können Bediener die Entwicklung der Messwerte über mehrere Teile hinweg verfolgen und so allmähliche Prozessabweichungen erkennen, bevor diese zu Ausschuss führen.