Wie viel lässt sich durch industrielle CT-Untersuchungen tatsächlich einsparen? Ein neuer Rechner liefert konkrete Zahlen
Ready Metrology hat den „CoreX ROI & Capacity Calculator“veröffentlicht, ein kostenloses Online-Tool, das die finanzielle Rendite einer Umstellung auf CT-basierte Prüfverfahren auf der Grundlage der betrieblichen Kennzahlen des jeweiligen Herstellers und nicht anhand von Branchendurchschnittswerten berechnet.
Für die meisten Hersteller, die eine neue Prüftechnologie evaluieren, wird die Kapitalrendite bestenfalls als grobe Schätzung betrachtet – etwas, das in einem Verkaufsgespräch eher angedeutet als konkret berechnet wird. Der neue Rechner, der ab sofort unter readymetrology.com/roi-calculator verfügbar ist, soll dies ändern, indemer betriebliche Eingabewerte direkt in ein Modell für Einsparungen und Amortisationszeiten umwandelt.
Drei Einsparungsbereiche, ein gemeinsames Ergebnis
Anstatt eine einzige pauschale Einsparungsangabe zu liefern, modelliert der Rechner drei verschiedene Bereiche eines Inspektionsprozesses, die jeweils mit einer Reihe von vom Benutzer eingegebenen Variablen verknüpft sind:
- Arbeitseffizienz: Aus dem täglichen Prüfvolumen, dem Stundensatz, der aktuellen Prüfzeit pro Teil und der CT-Scan-Dauer ergibt sich eine Schätzung der jährlich umverteilten Arbeitsstunden.
- Ausschuss und Qualitätskosten: Aus der Jahresproduktion, der Ausschussquote und den Kosten pro Ausschussteil lässt sich eine Schätzung der jährlich vermiedenen Ausschusstücke – und der damit verbundenen Kosten – ableiten, basierend auf dem Anteil des Ausschusses, der auf Prozessabweichungen zurückzuführen ist.
- Maschinenverfügbarkeit: Die Anzahl der Maschinen, die Umrüsthäufigkeit und die Anzahl der zur Freigabe vorgelegten Erstmuster ergeben zusammen eine Schätzung der wiedergewonnenen Betriebsstunden, wenn durch die Chargenvalidierung Leerlaufzeiten der Anlagen vermieden werden.
Das Tool fasst diese drei Bereiche anschließend zu einer einzigen jährlichen Gesamteinsparung und einer Amortisationszeit zusammen, die anhand von drei Diagrammen veranschaulicht werden: jährliche Arbeitsstunden im aktuellen Prozess im Vergleich zu einem CT-basierten Prozess, die Verteilung der Kosteneinsparungen auf die drei Bereiche sowie eine Zeitachse der kumulativen Kapitalrendite, die anhand eines vom Benutzer eingegebenen Wertes für die Technologieinvestition dargestellt wird.
Vom Kostenvoranschlag zum internen Business Case
Sobald ein Benutzer seine Zahlen eingegeben hat, kann der Rechner einen detaillierten PDF-Bericht mit den Ergebnissen erstellen – ein Dokument, das für den internen Austausch mit den Entscheidungsträgern in Bezug auf Investitionsgüter konzipiert ist, ohne dass ein anschließendes Telefonat erforderlich ist, um es zu erhalten.
Dieser letzte Schritt ist entscheidend. Eine ROI-Zahl, die nur in einer Verkaufspräsentation vorkommt, lässt sich später nur schwer rechtfertigen; eine Zahl, die auf der Grundlage der vom Hersteller selbst bereitgestellten Daten ermittelt wurde und deren zugrunde liegende Annahmen ersichtlich sind, lässt sich bei einer Budgetprüfung weitgehend unverändert einbringen.
Da die Farbabbildung auf der Oberflächengeometrie des Bauteils basiert – einschließlich der Wandstärke, sofern relevant, wie beispielsweise bei Rohren und Hohlkörpern –, können damit Maßabweichungen erkannt werden, die optische oder berührungsbasierte Systeme oft nur schwer erfassen können, auch bei transparenten oder Glasbauteilen.
Nach dem Vorbild einer Plattform, die bereits in der Produktion im Einsatz ist
Der Rechner wurde speziell auf CoreX zugeschnitten, das selbstgeschirmte industrielle CT-Scansystem von Ready Metrology, das für den direkten Einsatz in der Fertigung konzipiert ist. Daher spiegeln die dem Modell zugrunde liegenden Prüfzeitangaben ein bereits im Betrieb befindliches System wider und nicht einen theoretischen Fall.
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Häufig gestellte Fragen
F: Was ist CoreX Shopfloor CT?
A: Der CoreX ist ein industrielles CT-Gerät von READY Metrology, das für den direkten Einsatz in der Fertigung konzipiert ist. Es zeichnet sich durch eine flache Lernkurve, eine schnelle Einrichtung und eine Software aus, die speziell für Bediener – und nicht für Messtechnik-Spezialisten – entwickelt wurde.
F: Wie werden die Messergebnisse in der CoreX 2D-Software angezeigt?
A: Die neue Benutzeroberfläche verwendet farblich gekennzeichnete Anzeigen neben jedem Messwert, sodass auf einen Blick erkennbar ist, welche Werte innerhalb der Toleranz liegen und welche nicht – ganz ohne Fachwissen.
F: Kann CoreX Produktionsabweichungen erkennen?
A: Ja. Mithilfe des integrierten Trenddiagramms können Bediener die Entwicklung der Messwerte über mehrere Teile hinweg verfolgen und so allmähliche Prozessabweichungen erkennen, bevor diese zu Ausschuss führen.