In der Welt der Elektrotechnik und Industrieanlagen mag eine Kabelverschraubung (oder Passacavi) wie ein einfaches Bauteil erscheinen. Diese Teile sind jedoch die stillen Helden der Sicherheit, da sie dafür sorgen, dass Gehäuse wasserdicht bleiben und Kabel vor Belastungen geschützt sind.
Bei der Massenproduktion kann selbst eine geringfügige Gewindeabweichung zu katastrophalen Ausfällen im Einsatz führen, was kostspielige Rückrufaktionen oder eine Schädigung des Rufs Ihrer Marke zur Folge haben kann. Bei Ready Metrology definieren wir die Prüfung dieser Komponenten mit dem coreX Industrial CT-Scanner neu.
Um zu verstehen, warum die Inspektion so wichtig ist, müssen wir uns ansehen, wie Kabelverschraubungen hergestellt werden. Der Produktionsprozess umfasst mehrere Stufen, die alle ein hohes Maß an Präzision erfordern:
Spritzguss (Nylon/Polyamid): Die meisten Kabelverschraubungen werden aus Polyamid (Nylon PA6 oder PA6.6) hergestellt, das häufig mit Glasfasern verstärkt ist. Bei diesem Verfahren wird geschmolzener Kunststoff bei 250–300 °C in Stahlformen gespritzt. Wenn die Abkühlzeit oder der Druck nicht optimal sind, können die Innen- und Außengewinde schrumpfen oder sich verformen.
Dichtungsherstellung: Innendichtungen aus Neopren, EPDM oder Silikon werden durch Formpressen oder Extrudieren hergestellt. Diese müssen perfekt in das Gehäuse passen, um die IP-Schutzart (Ingress Protection) zu gewährleisten.
Endmontage: Der Körper, die „Lamellen“-Einsätze, die Dichtungen und die Kuppelmuttern werden montiert. Nach der Montage ist es mit herkömmlichen Methoden nicht mehr möglich, die innere Ausrichtung dieser Teile zu überprüfen.
Ein häufiges Problem bei der Herstellung von Kabelverschraubungen sind Gewindefehler. Ob es sich nun um einen „Short Shot“ in der Form, Gratbildung oder Maßverformungen handelt – ein fehlerhaftes Gewinde lässt die Mutter zwar noch schließen, versagt jedoch unter mechanischer Belastung oder Vibrationen in der Endanwendung.
Herkömmliche taktile Sonden oder optische Scanner haben oft Schwierigkeiten mit:
Schwer zugängliche Innengewinde.
Die Transparenz oder Durchsichtigkeit bestimmter Kunststoffe.
Die Notwendigkeit, das Teil zu zerstören, um die innere Passform zu sehen.
Hier setzt coreX von Ready Metrology neue Maßstäbe. Unsere industrielle CT-Technologie ermöglicht eine vollständige, zerstörungsfreie Inneninspektion der Kabelverschraubung in Sekundenschnelle.
Inspektionsgeschwindigkeit: CoreX wurde für die Anforderungen der Massenfertigung entwickelt. Es ermöglicht eine schnelle Datenerfassung, sodass Produktionschargen nahezu in Echtzeit überwacht werden können.
Einfache Bedienung: Mit einer „Ein-Knopf“-Oberfläche können Bediener einen Scan auslösen und automatisierte Messungen erhalten. Sie müssen kein Radiologe sein, um professionelle messtechnische Ergebnisse zu erhalten.
Interne Analyse: CoreX durchleuchtet die Baugruppe. Es misst gleichzeitig die Gewindesteigung, die Kompression der internen Dichtung und die Integrität der Wandstärke.
Bei Komponenten wie Kabelverschraubungen, deren Stückpreis relativ niedrig ist, die aber in großen Stückzahlen verkauft werden, sind die „Ausfallkosten“ der entscheidende Faktor. Wenn eine fehlerhafte Charge zum Kunden gelangt, übersteigen der Schaden für Ihren Ruf und die potenzielle Haftung für einen Ausfall vor Ort die Kosten für die Inspektion bei weitem.
Durch die Integration von coreX in Ihren Qualitäts-Workflow stellen Sie sicher, dass jede Komponente – egal wie einfach sie auch sein mag – den höchsten Qualitätsstandards entspricht.
Sind Sie bereit, einen Blick in Ihre Produktion zu werfen? Kontaktieren Sie Ready Metrology noch heute, um zu erfahren, wie coreX Ihren Qualitätskontrollprozess für Kabelverschraubungen und andere komplexe Baugruppen optimieren kann.